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Räume und Rituale für Stille und Achtsamkeit
Pädagogen wie K. Hurrelmann oder Hirnforscher wie G. Hüther werden nicht müde darauf hinzuweisen: Es lernt sich viel leichter, wenn Körper, Geist und Gefühl in Einklang sind, Angst und Stress hingegen sind regelrechte „Lernverhinderer“.
Ziele:
„Rituale für Stille und Achtsamkeit“ helfen den Schüler/innen, ihre Selbstwahrnehmung (und damit auch die Fremdwahrnehmung) zu trainieren, die Kraft der Stille zu spüren, sich auf sich selbst zu besinnen, ihre Impulse zu kennen und zu kontrollieren sowie selbsttätig ihren Stress zu bewältigen. Praktische Übungen, feste Rituale, Raum und Zeit für die Erfahrung der Achtsamkeit machen sie dabei zu Forschern in eigener Sache, die lernen, das Steuer ihrer Persönlichkeit selbst in die Hand zu nehmen.
Inhalte:
Ausgangspunkt möglicher Rituale im Unterricht sind dabei neuere Erkenntnisse aus Psychologie und Hirnforschung und die im Seminar gemachten eigenen Erfahrungen. Sie erarbeiten für sich ein Konzept, das Ihren Schüler/innen die Kraft der Stille nahe bringt mit Blick auf:
- Den Körper: Wir lernen differenziert wahrzunehmen, den Atem zu beobachten, in uns hinein zu spüren, ein Gefühl für die Körperspannung zu bekommen und sie zu regulieren,
- Die Gefühle und Gedanken: Wir lernen wahrzunehmen. ohne zu bewerten, innere Selbstgespräche zu beobachten, eingefahrene Muster zu erkennen und einen „inneren Beobachter“ auszubilden.
- Haltung und Verhalten: Wir eignen uns die Fähigkeit an, aus dem „Auto-Pilot-Modus“ auszusteigen, innere und äußere Stressoren zu erkennen und zu entschärfen, uns selbst in eine gelassene Stimmung zu versetzen, die Begrenztheit des eigenen Standpunktes zu erkennen und Empathie für den anderen zu entwickeln.
Die Rituale, die Sie während der Fortbildung kennen lernen, sind leicht in den Unterricht zu integrieren.
Literatur:
Vera Kaltwasser „Achtsamkeit in der Schule“, Beltz Verlag 2008
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