Bildungswerk Aachen

Pädagogische Geschlossenheit im Team

Gemeinsam Regeln entwickeln und umsetzen

Aus der Hirnforschung, aus der Entwicklungspsychologie und nicht zuletzt aufgrund unserer Alltagserfahrungen wissen wir, wie wichtig Regeln, Rituale und Strukturen für die Ich-Entwicklung von Kindern sind. Sie bieten die notwendige Orientierung für ein pro-soziales Miteinander in der Gemeinschaft und vermitteln damit Basiskompetenzen, mit denen Kinder nicht selbstverständlich ausgestattet werden. Dabei sind die Erzieher/innen in der Kita gefordert, sich auf gemeinsame Vorgehensweisen zu einigen. Diese sollten sich dabei auf einige wenige Eckpunkte beziehen. Zu viele oder zu enge Regeln können nämlich auch kontraproduktiv wirken, etwa dann, wenn sie den nötigen Erfahrungs- und Entdeckungsraum der Kinder zu sehr einengen.

Ziele:
Die Arbeit am Regelwerk erfordert eine Gratwanderung zwischen individuellen Ansichten und der Geschlossenheit im Team. Nach oftmals frustrierenden Erfahrungen mit uneinheitlichen Vorgehensweisen erleben es die Kolleg/innen als deutliche Entlastung, wenn in wichtigen Fragen alle „an einem Strang ziehen“. Das stärkt das eigene „Standing“, macht viele unnötige Diskussionen überflüssig, gibt Kraft und Zeit für die eigentliche pädagogische Arbeit und stärkt den Zusammenhalt im Team.

Inhalte:

  • Ausgangslage: Warum brauchen wir Regeln, Rituale und Strukturen?
  • Positive Autorität als pädagogische Grundhaltung
  • Wo fehlen Regeln, wo hapert es bei der Umsetzung, wo müssen wir für mehr pädagogische Geschlossenheit sorgen?
  • Wo müssen wir unser Regelwerk „entrümpeln“?
  • Wie können wir unseren Konsens absichern?
     

Teaminterne Fortbildung. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um einen Termin zu vereinbaren und detaillierte Absprachen zur Fortbildung zu treffen.

Referenten: